Gedankensplitter von Gaby Hübscher
„Malen und zeichnen ist angehen gegen die Vergänglichkeit, gegen das spurlos werden - und dies ist eine Art von Verzweiflung und Angst. Aber ich male auch, um dies auszusagen, um eben diese Spur hinter mir zu legen. Jedes Bild das ich male, ist notwendig, denn jedes ist mein letztes und enthält ein Stück meiner Seele. Es braucht viel Mut, um Bilder zu malen, die nichts Gefälliges haben. Immer besteht die Gefahr, einzubrechen in der dünnen Schicht, die das Bild zur blossen Selbstdarstellung macht, statt es zur Mitteilung werden zu lassen. Malerei kann man nicht erklären. Ein Bild ist einfach da. Man muss es erleben und erfühlen und das ist bei jedem Menschen anders.“
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